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Seit gestern gibt es bei uns im Clubraum auch die Moeglichkeit alte SNES Spiele zu spielen. Ich hab einen Emulator installiert auf unserem Rechner Neutron und ihn so eingerichtet das die Spiele in der best moeglichen Konfiguration laufen.
Da man aber nicht zusammen an der Tastertur spielen will, hab ich zwei PlayStation 3 Controller mitgebracht. Mit denen kann man per USB zu zwei Spielen, aber USB ist auch nicht immer das was man haben will, irgendwie sind Kabel nervig wenn sie nicht lang genug sind oder auf dem Boden liegen so das jeder drueber faellt. Also hab ich auch noch meinen alten Bluetooth Stick mitgebracht und jetzt kann man schoen von der Couch aus Wireless gegeneinander oder alleine SNES Spiele zocken wenn man mal entspannen muss.
Ueber die Probleme die mir Linux bereitet hat bis ich dann mal alles am laufen hatte will ich jetzt garnicht anfagen, das die noch Jahre davon entfernt sind um fuer den Produktiven Einsatz am Desktop zu bestehen ist eh klar. Was ich unter OS X in unter 5 Minuten am laufen hatte, dauerte dort Stunden. Jetzt ist jedenfalls alles am laufen und ich hoffe wir werden viel Spass damit haben.
Ich bin heute Abend im C3L, dem Chaos Computer Club Luxemburg und fuehle mich wie zuhause. Naja, wie zuhause vor ca 8 Jahren, zu der Zeit war der Chaos Computer Club Trier gerade frisch gestartet mit einer Handvoll Mitgliedern.
Man trifft sich in einer Kneipe und ist zusammen an einem Tisch, in der Ecke Piepst ein Automat, die Bedienung fragt alle 20 Minuten ob man noch etwas haben will, Internet gibt es auch und das Essen ist lecker.
Hier treffen sich jeden Montag Leute die einen Platz suchen an dem sie sich austauschen koennen, man sucht immer nach der naechsten grossen Aufgabe, es ist eine tolle Atmosphaere.
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Als ich vor ca 10 Jahren anfing den Chaos Communication Congress zu besuchen war ich immer ganz fasziniert von den naechten im Hackcenter. Im HAKP die Wendeltreppe runter, das war fuer mich ein richtiges Hackcenter. Zu der Zeit gab es nur Jolt Cola zu kaufen und noch keine Club-Mate die hier so langsam mal angekommen ist und die wir seit Jahren schon immer in kleinen Mengen aus ganz Deutschland nach Trier gefahren haben. Ach und wenn ich da an das Fotografierverbot zurueck denke, das geht heute ja garnicht mehr. Nun die Zeiten aendern sich und der Eintritt kostet jetzt nicht mehr nur 30 Euro sondern 80 Euro, man bekommt dafuer aber auch viel mehr geboten und der Congress ist ein Tag laenger geworden. Mit der Zeit sind immer mehr kleinere CCC Veranstaltungen aufgetaucht, die Easterhegg, die Metarheinmain Chaosdays, die Datenspuren, die GPN, die ICMP und was es da sonst noch so gibt.
Vielleicht kann man das Feeling des Hackcenters aus den alten Congress Tagen in einen kleinen Event verpacken. Wichtig ist das man Projekte hat die man in zwei bis drei Tagen fertig machen kann. Programmieren, loeten, schrauben, das sollte alles im Hackcenter moeglich sein. Wenn mich jemand fragen wuerde ob wir das hinbekommen koennten als so kleiner Club der im Umkreis von etwa 200 km der einzige ist, wuerde ich sagen, kein Problem. Unsere Club eigenen Events laufen sehr gut organisiert und andere koennten sich von uns noch eine Scheibe abschneiden, oft fehlt es an der Liebe zum Detail weil man keine Zeit findet alles richtig fertig zu planen.
Auch wenn ich seit Jahren immer wieder abends im Hackcenter Leute sehen kann die lieber uebers Hacken bloggen als selber mal eine Zeile Code zu schreiben, will ich damit nicht sagen das wir jetzt alle nur noch wie wild Code schreiben sollen, aber ein wenig mehr Hacking koennten wir alle mal wieder vertragen.
Die Kritische Masse wird Morgen Abend ab sieben Live von der re:publica 08 in Berlin zusammen mit Tim Pritlove und Peter Glaser besprochen. Ich freu mich schon drauf.
Der Vierte Tag ist schon voll im Gange und ich hab die Nacht nur etwa eine Stunde geschlafen. Trotzdem gehts mir ganz gut, bin dabei meine erste Mate fuer heute zu fruehstuecken und denke das ich heute nicht mehr viel mache, will den Easterhegg ganz ruhig ausklingen lassen.
Die Verpflegung war sehr gut, die Location genial, Vortraege wie schon gesagt etwas mager aber trotzdem gut. Die naechste Easterhegg wird wohl wieder in Hamburg sein und ich hab noch ca. ein Jahr zeit um mich zu entscheiden ob ich mir das wieder einmal antun will.
Der Dritte und vorletzte Tag der Easterhegg 2008 in Koeln faengt gemuetlich an, ich werden den ganzen Tag im Hackcenter verbringen und so gegen Zehn dann versuchen ein paar Vortraege und Workshops zu besuchen. Die Naechte hier sind lustig und lang, koennte aber ein wenig mehr los sein, was mir gut gefaellt ist das Angebot an Spielen. Nicht nur Spiele Konsolen und Computer gibt es hier auch Go kann man hier spielen. Das Fruehstueck ist auch am Dritten Tag noch sehr gut und die Mate gut gekuehlt.
Fuer mich jetzt schon eine gelungene Easterhegg ohne den Stress das man von einem Raum zum naechsten hetzen muss, kann aber auch daran liegen das ich das Programm als sehr duenn empfinde.
Der Zweite Tag fing schon gut an, kein Netz. Also um Fuenf Uhr Morgens nur eine Loesung, schlafen gehen. Um neun dann wieder zur EH und ab Zwoelf wieder Netz.
Wir sind angekommen. Haben einen Platz gefunden und die Einladung ueberstanden. Es kann losgehen.
Die Online Ticketgenerierung ist freigeschaltet. Der Spass kostet 42 Euro und die Teilnehmerzahl ist auf 250 Menschen und Aliens beschraenkt. Das T-Shirt kostet 20 Euro und kann direkt mit geordert werden.